15. Juni 2020

Beginn: 19 Uhr mit der Bauschau

Einige Gedanken zum Lehrtext des Tages und Gebet stehen am Anfang der Sitzung.

§1 Bauschau
Das Gremium geht durch alle Gebäude. Handlungsbedarf sieht er:
• An Treppe und Weg von Süden zur Kirche.
• An den Fugen an der Außenwand der Kirche, an den Wetterschenkeln der Fenster Richtung Westen. Auf den Dachziegeln des Kirchendaches wächst Moos.
• Stufen an der Treppe von außen zum Leichenhaus, Farbe am Giebel des Leichenhauses Richtung Süden.
• Farbe am Garagentor. Es soll um 1 cm gekürzt werden, damit es nicht mehr am Boden streift.
• Im Turnraum des Kindergartens muss ein Fenster ausgewechselt werden, die Tür zum Kindergartenaußenbereich benötigt einen neuen Anstrich.
• Der Wegweiser zum Gemeindehaus an der Gschwender Straße muss freigeschnitten werden.
• Die Hortensie vor dem Gemeindehaus soll im Frühjahr so geschnitten werden, dass sie nicht bis zum Haus reicht, der defekte Türstopper an der Gemeindehauseingangstüre muss ersetzt werden, ebenso der Schuhabstreifer im Eingangsbereich. Im Jugendraum benötigt die Box für den Notausstieg einen neuen Anstrich.

§2 Rückblicke
Fast alle Veranstaltungen sind in den letzten Wochen ausgefallen. Die Gottesdienste an der Menzlesmühle am Pfingstmontag waren mit 70 und 40 Teilnehmer/innen in der Coronazeit gut besucht. Die Gottesdienste waren recht kurz und sollten trotz Corona nicht noch kürzer sein.

§3 Digitales Gemeindemanagement
Im Blick auf die fortgeschrittene Zeit wird der Tagesordnungspunkt vertagt.

§4 Entwicklung der Kinderzahlen im Kindergarten
In der Normalgruppe des Kindergartens sind als Überbelegung 25 Plätze erlaubt. Durch den Zuzug von 2 Kindern reichen diese Plätze ab September nicht aus. Der KGR beschließt einstimmig, die ursprünglich nur für Juni bis zum Ende des Kindergartenjahres geplante Kleingruppe – vorbehaltlich des Einvernehmens mit bürgerlichen Gemeinden und dem KBA – nach Möglichkeit weiterzuführen.

§5 Neuer Jugendreferent
Da derzeit Mitarbeiterinnen stärker vertreten sind als Mitarbeiter, soll der Schwerpunkt seiner Arbeit bei den Jungen liegen. Konkretionen sollen zusammen mit jungen Gemeindegliedern überlegt werden.

§6 Konfirmandenzahlen 2021/2022
Ausgehend von der ehemaligen Zusammensetzung der Grundschulklassen sind für 2021/22 vier und für 2022/23 drei Konfirmand/innen zu erwarten. Es soll mit den betroffenen Familien der Kontakt gesucht werden. Denkbar ist eine gemeinsame Konfirmation der beiden Jahrgänge im Frühjahr 2022.

§7 Stellenbeschreibung für die Sekretariatsaufgaben im Pfarramt
Die Stellenbeschreibung wurde anhand einer neuen Vorlage überprüft.

§8 Aufgabenbeschreibung für die Stellvertretung in der Kirchenpflege
Bei Verhinderung des Kirchenpflegers gelten für seine Stellvertretung:
• Sie ist in dieser Aufgabe, wie auch der Kirchenpfleger, dem Kirchengemeinderat unterstellt. (§38,2 KGO)
• Sie sorgt übergangsweise für die laufenden Geschäfte in der Kirchenpflege, die nicht hinausgeschoben werden können. Das betrifft insbesondere
◦ die ordnungsgemäße Verwaltung der Opfer und
◦ die Erledigung von dringenden Überweisungen.
• Sie nimmt, wenn der Kirchenpfleger verhindert ist, beratend an den Sitzungen des KGR teil. Die Vorsitzenden des Kirchengemeinderats können sie mit der Festlegung der Tagesordnung durch einvernehmliche Entscheidung von der Pflicht der Teilnahme an einer Sitzung entbinden. Der Kirchengemeinderat kann die Teilnahme zu einem Tagesordnungspunkt verlangen. (§37,8 KGO)

§9 Entwicklung der finanziellen Spielräume in Landeskirche und Kirchengemeinden
Der Vors. gibt die Information des OKR weiter, nach der die Landeskirche derzeit mit nötigen Einsparungen zwischen 16 und 20% rechnet.

§10 Strahler für die Heizung im vorderen Bereich der Kirche
Ein Angebot der Firma Infera für Niedertemperatur-Wandkonvektoren sowie ein Angebot für einfache Heizstrahler liegt vor. Der KGR beschließt einstimmig, 2 Strahler zu beschaffen.

§11 Gesangbücher
Von den ursprünglich vorhandenen 140 Gesangbüchern fehlen 2. Weitere 8 große und 20 kleine Gesangbücher gehen kaputt. Der Vorschlag,  neue Bücher zu bestellen, findet nur 2 Ja-Stimmen. Darum beschließt der KGR, stattdessen bei großen Gottesdiensten lieber auf Liedblätter oder auf eine Anzeige per Beamer zurückzugreifen (6 Ja-Stimmen).

§12 Jahresrechnung 2019
Der Kirchenpfleger stellt die größeren Ausgaben und Einnahmen im Rechnungsjahr vor:
• Das Maifest hatte einen Gesamtumsatz von 10.652,73 €. Der Überschuss ging an BESA (Hilfe für Albanien) und an die Zelttage 2019.
• Zelttage: Finanziert wurde das Defizit durch einen Zuschuss des Kirchenbezirks (5.000 €), die Maifesterlöse 2018 (2.518,62 €) und 2019 (2.033,51 €), sowie durch Freie Mittel u.a. 1.111,31 €.
• Größter Einzelposten im Haushalt war der Kindergarten mit 151.139,30 € an Ausgaben. Einnahmen sind Beiträge der bürgerlichen Gemeinden, Kirchensteuermittel, Elternbeiträge. Aus den Opfern und Spenden für die eigene Gemeinde waren zu finanzieren 1.642,47 €.
• Baumaßnahmen in 2019: Orgelinstandsetzung mit 14.508,80 €, Kindergarten 2. Ebene hat sich leider über den Jahreswechsel hingezogen: 10.106,24 € in 2019 (2020: 6.108,36 € zuz. der Aufwand für Schallschutzmaßnahmen).
• Die freien Gottesdienstopfer sind etwas zurückgegangen, aber noch relativ hoch mit im Schnitt 167 € pro Gottesdienst. Dagegen sind die „Pflichtopfer“ und empfohlenen Opfer etwas gestiegen.
• Aus der Kirchensteuer bekam die Kirchengemeinde 105.420 € aus dem freiw. Gemeindebeitrag 2.330 €, aus Zinsen 5.467,79 €.
Der Rücklagenstand wurde erläutert.
Fazit: Finanziell war 2019 für die Kirchengemeinde wieder ein gutes Jahr. Für die Zukunft muss man aber mit steigenden Kosten und weiter zurückgehenden Zinsen rechnen.
Der Kirchengemeinderat dankt dem Kirchenpfleger für seine Erläuterungen und für seine treue Arbeit durch die Jahre hindurch.
Rechnungsfeststellung
Die Jahresrechnung wurde mit den auf Seite 3 genannten gesondert geführten Bestandteilen und den Anlagen nach S 79 HHO dem Kirchengemeinderat zur Feststellung übergeben. Der KGR beschließt die Feststellung der Jahresrechnung gemäß §47 Abs. 1 der Kirchengemeindeordnung (KGO). Er stellt die Jahresrechnung nach §58 HHO fest.
• Die über- und außerplanmäßigen Aufwendungen, die sich während des Jahres ergeben haben, werden genehmigt.
• Entsprechend den Haushaltsvermerken (siehe Haushaltsplanbeschluss) werden die aus den beigefügten Berechnungen ersichtlichen Rücklagenveränderungen genehmigt.
• Der Abrechnung der Personal- und Sachkosten im Ordentlichen Haushalt und den im Vermögenshaushalt abgewickelten Investitionen laut beigefügten Aufstellungen wird zugestimmt.
• Der Finanzierung der Maßnahmen im Investitionshaushalt wird zugestimmt.
• Der Bildung von Haushaltsertragsresten, Haushaltsaufwendungsresten und Haushaltsvorgriffen entsprechend der Übersicht zum Jahresabschluss wird zugestimmt.
(Einstimmig – der Kirchenpfleger ist als befangen abgetreten.)

Ein nichtöffentlicher Teil schließt sich an

Mit gemeinsamem Gebet wird die Sitzung beschlossen.
Ende: 23 Uhr